Gegen 1 Uhr in der Nacht war im Block H des RWE Kraftwerkes Niederaußem ein Brand ausgebrochen und hat sich rasend schnell über weitere Teile des Kraftwerks ausgebreitet. Daraufhin wurde für die Feuerwehr der Stadt Bergheim Stadtalarm ausgelöst. Alle 320 Arbeiter konnten in Sicherheit gebracht werden und obwohl die Werksfeuerwehr sofort angefangen hat zu löschen, musste rund eine Stunde später Großalarm ausgelöst werden. Rettungskräfte aus dem ganzen Rhein-Erft-Kreis, Kreis Düren, Heinsberg, Köln, Neuss, Düsseldorf und Dortmund wurden mit Sonderfahrzeugen und Gelenkmastbühnen angefordert. Insgesamt wurden ca. 300 Einsatzkräfte eingesetzt. Die Aufgabe des Löschzuges bestand am Anfang darin, den Brandschutz in den Ortsteilen Niederaußem, Oberaußem, Glessen, Büsdorf und Fliesteden zu übernehmen. Nach einiger Zeit wurde der Löschzug ebenfalls in den Bereitstellungsraum des Kraftwerkes beordert. Dort wurde das LF16-TS und das TLF16-25 zu Einspeisung des Gelenkmastes der Berufsfeuerwehr Dortmund eingesetzt. Das LF16/12 blieb im Bereitstellungsraum und das gesamte Atemschutzpersonal wurde an den Bereitstellungsraum Atemschutz übergeben. Die Kameraden des Löschzuges wurden dann zu Nachlöscharbeiten auf 39m Höhe eingesetzt. Um 18:00 Uhr erfolgte die Ablösung durch die Feuerwehr der Gemeinde Elsdorf. Um 02:00 Uhr in der Nacht rückte der Löschzug erneut mit 12 Atemschutzgeräteträgern an, um die Brandwache mit der Werkfeuerwehr sicher zu stellen. Die Kameraden wurden am morgen um 08:00 Uhr durch Kameraden der Feuerwehr Stadt Kerpen abgelöst.

















































